Fliegenfischen (Trockenfliege und Nymphe)

Passende Ausrüstung

Mit fast nichts werfen

Beim Fliegenfischen trägt die schwere Fliegenschnur den Wurf, nicht ein Gewicht am Schnurende. So lassen sich Imitationen anbieten, die fast nichts wiegen: ausgewachsene Insekten an der Oberfläche (Trockenfliege), Larven unter Wasser (Nymphe) und kleine Fische (Streamer). Es ist die klassische Methode auf Forelle und Äsche, fängt aber auch Saiblinge, Lachse, Döbel, Rotfedern, Barsche und sogar Hechte.

Das Gerät

Eine Fliegenrute der Klasse 3 bis 6 für Forelle und Äsche, eine stärkere für größere Fische; eine einfache Fliegenrolle; für den Anfang eine Schwimmschnur; ein konisches Vorfach mit feiner Spitze. Dazu eine kleine Fliegendose, eine Arterienklemme, ein gummierter Kescher, eine Wathose und eine Polarisationsbrille, die auch die Augen schützt.

Trockenfliege: fischen, was man sieht

Schlüpfen Insekten und steigen die Fische, beobachten Sie, was fliegt oder treibt. Wählen Sie zuerst die richtige Größe, dann Silhouette und Farbe. Stellen Sie sich stromab oder schräg unterhalb des Fisches auf, werfen Sie leicht oberhalb von ihm und lassen Sie die Fliege exakt mit der Strömung treiben. Das Dragging – das unnatürliche Ziehen der Fliege durch die Schnur – ist der größte Feind: Ein vorsichtiger Fisch verweigert eine Fliege, die nicht natürlich driftet.

Nymphe: fischen unter der Oberfläche

Meistens fressen die Fische unter Wasser. Dann ist eine beschwerte Nymphe, die dicht über Grund driftet und über einen Bissanzeiger oder die Schnurspitze kontrolliert wird, deutlich fängiger. Ein Biss zeigt sich als Stocken, Zucken oder plötzliches Beschleunigen: im Zweifel immer anschlagen. Das Nymphenfischen mit kurzer Schnur, etwa in tschechischer oder französischer Technik, ist auf Äschen und Forellen in schnellen Flüssen sehr erfolgreich.

Richtig zurücksetzen

Fliegen haken meist im Maulwinkel, was die Methode für Catch-and-Release geeignet macht. Meka (2004) untersuchte in einer Catch-and-Release-Fischerei auf Regenbogenforellen in Alaska den Einfluss von Hakentyp, Anglererfahrung und Fischgröße auf Verletzungen und Drilldauer. Schill und Scarpella (1997) kamen zu dem Schluss, dass Schonhaken-Vorschriften vor allem eine soziale Frage sind, doch Haken ohne Widerhaken erleichtern das Lösen. Ferguson und Tufts (1992) zeigten die Wirkung kurzer Luftexposition bei erschöpften Forellen: im Wasser abhaken und Fotos kurz halten. Beachten Sie, dass das Zurücksetzen maßiger Fische in Deutschland je nach Landesrecht eingeschränkt sein kann.

Regeln

Viele Strecken sind reine Fliegenstrecken, schreiben eine einzelne Fliege ohne Widerhaken vor oder sind Catch-and-Release-Strecken. Schonzeiten von Forelle und Äsche unterscheiden sich oft. Prüfen Sie die Landesregeln und die Gewässerordnung.

Die Ausrüstung im Einzelnen

  • Fliegenrute Klasse 3-6 für Forelle und Äsche, stärker für Hecht oder Lachs
  • Fliegenrolle mit weicher Bremse
  • Schwimmschnur oder Sinkschnur
  • Konisches Vorfach und feine Spitze
  • Trockenfliegen, beschwerte Nymphen, Emerger, Streamer
  • Arterienklemme zum Abhaken und Andrücken
  • Gummierter Kescher
  • Wathose und Watschuhe
  • Polbrille zum Fischesehen und Augenschutz

Schritt für Schritt

  1. Das Wasser lesen: Ringe, Insekten, Standplätze.
  2. Die Fliege nach dem Schlupf wählen (erst Größe, dann Farbe).
  3. Stromab oder schräg stellen, ohne gesehen zu werden.
  4. Leicht oberhalb des Fisches präsentieren und ohne Zug driften lassen.
  5. Beim Nymphenfischen Bissanzeiger oder Schnurspitze beobachten.
  6. Anschlagen, kurz drillen, keschern und im Wasser abhaken.

Häufige Fehler

  • Dragging: Eine von der Schnur gezogene Fliege wirkt unnatürlich.
  • Sich zeigen oder am Ufer poltern.
  • Zu dicke Spitze bei vorsichtigen Fischen.
  • Zu lange Drills und Fotos außerhalb des Wassers.

Vor dem Angeln zu prüfende Regeln

  • Fliegenstrecken und Catch-and-Release-Strecken.
  • Schonhaken und Einzelfliege auf manchen Strecken.
  • Zulässige Anzahl Fliegen am Vorfach.
  • Schonzeiten und Mindestmaße für Forelle, Äsche und Lachs.

Angelvorschriften nach Land

Häufige Fragen

Was ist Fliegenfischen und was ist das Besondere daran?

Beim Fliegenfischen trägt die schwere Fliegenschnur den Wurf, nicht ein Gewicht am Schnurende; so lassen sich fast gewichtslose Imitationen von Insekten (Trockenfliege, Nymphe) und kleinen Fischen (Streamer) präsentieren. Es ist die klassische Methode auf Forelle und Äsche und eignet sich gut zum schonenden Zurücksetzen.

Bei den meisten Angelmethoden bringt ein Gewicht, ein Blei oder der Köder selbst, die Schnur auf Weite. Beim Fliegenfischen ist es umgekehrt: Die dicke, schwere Fliegenschnur wird mit Rückschwung und Vorschwung in Schlaufen durch die Luft geführt und trägt am Ende ein dünnes Vorfach mit der Fliege. Dadurch lassen sich Köder anbieten, die fast nichts wiegen: Trockenfliegen, die ausgewachsene Insekten an der Oberfläche imitieren, Nymphen als Larven unter Wasser, Emerger im Übergang und Streamer als kleine Beutefische. Das Besondere ist die Präsentation: Die Fliege soll möglichst natürlich mit der Strömung treiben; das unnatürliche Ziehen durch die Schnur, das Dragging, verscheucht vorsichtige Fische. Dazu kommt das Beobachten: Welche Insekten schlüpfen, wo steigen Fische? Fliegen haken meist im Maulwinkel. Meka (2004) untersuchte in einer Catch-and-Release-Fischerei auf Regenbogenforellen in Alaska, wie Hakentyp, Erfahrung und Fischgröße Verletzungen und Drilldauer beeinflussen, und Schill und Scarpella (1997) diskutierten Vorschriften zu Haken ohne Widerhaken. Fliegenfischen fängt vor allem Forelle und Äsche, aber auch Saiblinge, Döbel, Barsche und mit Streamern sogar Hechte.

Amtliche Quellen : Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM) ; Schill & Scarpella 1997 – Barbed hook restrictions in catch-and-release trout fisheries: a social issue (NAJFM)

Ist Fliegenfischen teuer, und warum?

Fliegenfischen muss nicht teurer sein als andere Methoden: Eine einfache Einsteigerausrüstung aus Rute, Rolle, Schnur, Vorfach und Fliegen reicht aus. Teuer werden können hochwertige Ruten und Schnüre, Wathose, Reisen und vor allem Tageskarten an gepflegten Salmonidenstrecken. Belastbare Preisangaben können wir nicht allgemein belegen.

Allgemeingültige Preise lassen sich nicht seriös angeben, weil sie von Hersteller, Land und Gewässer abhängen; die Antwort beschreibt daher die Kostenfaktoren. Die Grundausrüstung besteht aus einer Fliegenrute, einer einfachen Rolle, einer Fliegenschnur, Vorfächern und einer Auswahl Fliegen; dazu kommen für Flüsse meist Wathose und Watschuhe sowie Polarisationsbrille und Kescher. Anders als beim Spinnfischen braucht man eine spezielle Schnur passend zur Rutenklasse, und Fliegen gehen am Ufergebüsch verloren, was laufende Kosten verursacht; viele binden ihre Fliegen deshalb selbst. Hochwertige Ruten und Schnüre, spezielle Schnüre für verschiedene Situationen und hochwertige Wathosen können den Preis deutlich erhöhen, sind aber für den Einstieg nicht nötig. Den größten Unterschied machen oft die Gewässer: Gut gepflegte Fliegen- und Salmonidenstrecken, private Forellenseen und Reisen zu bekannten Flüssen sind häufig teurer als Karten für Vereinsgewässer. Dazu kommen die normalen Kosten jedes Anglers wie Fischereischein, Fischereiabgabe und Patent; wie stark diese schwanken, zeigen etwa die veröffentlichten Patentpreise des Kantons Luzern. Wer günstig einsteigen will, beginnt an einem Forellensee oder einem Vereinsgewässer mit Fliegenerlaubnis und nutzt einen Kurs, statt viel Geld in Gerät zu investieren.

Amtliche Quellen : Kanton Luzern – Fischereipatente (Schleppfischerei-Jahrespatent)

Wo kann man fliegenfischen?

Fliegenfischen kann man überall dort, wo Angeln erlaubt ist und Fische an der Oberfläche oder im Mittelwasser fressen, vor allem an Forellen- und Äschengewässern: Bächen, Flüssen, Bergseen und Forellenseen. Viele Vereine, Pächter und Fédérations richten eigene Fliegenstrecken ein, auf denen nur mit der Fliege gefischt werden darf.

Grundsätzlich ist Fliegenfischen eine gewöhnliche Angelmethode und dort erlaubt, wo Sie einen Fischereischein und die Erlaubnis des Fischereirechtsinhabers haben. Klassische Reviere sind Salmonidengewässer: sommerkühle Bäche und Flüsse mit Forellen und Äschen, Bergseen mit Saiblingen sowie gepflegte Forellenseen. Mit Streamer und kräftigerem Gerät lässt sich auch im Stillwasser auf Hecht und Barsch fischen, mit kleinen Fliegen auf Döbel und Rotfedern. Viele Gewässer haben besondere Strecken: Fliegenstrecken, auf denen nur mit der Fliege gefischt werden darf, oft mit Catch-and-Release-Pflicht und Haken ohne Widerhaken. Beispiele aus unseren Daten: Der Kanton Schwyz erlaubt auf der Alp oberhalb von Einsiedeln laut seinen Ausführungsbestimmungen nur das Fliegenfischen, die Fédération der Corrèze in Frankreich betreibt einen labellisierten Passion-Parcours für Forelle mit der Fliege an der Vézère bei Bugeat, und in der Yonne gibt es einen reinen Fliegensee am Griottier Blanc. In Deutschland regeln Vereine und Pächter solche Strecken in ihren Gewässerordnungen; eine bundesweite Liste gibt es nicht. Informieren Sie sich bei Landesfischereiverbänden, Vereinen und Tourismusbüros, und beachten Sie Schonzeiten und Mindestmaße der Salmoniden.

Amtliche Quellen : Kanton Schwyz – Ausführungsbestimmungen für die Angelfischerei in Fliessgewässern ; Fédération de pêche de la Corrèze – Parcours labellisés Passion (u. a. Fliegenstrecke Vézère) ; Fédération de pêche de l'Yonne – Parcours labellisés (Réservoir du Griottier Blanc, nur Fliegenfischen)

Wann ist die beste Zeit zum Fliegenfischen?

Die beste Zeit zum Fliegenfischen auf Forelle und Äsche ist vom Frühjahr bis in den Frühherbst, besonders bei Insektenschlupf am Morgen und Abend. Rechtlich zählt die Schonzeit: Die Bachforelle ist in Bayern laut StMELF-Merkblatt vom 1. Oktober bis 15. März geschont, die Äsche vom 1. Januar bis 30. April.

Die Saison des Fliegenfischers folgt den Salmoniden und den Insekten. Im Frühjahr, wenn das Wasser sich erwärmt und die ersten Eintags- und Köcherfliegen schlüpfen, beginnt die Trockenfliegenzeit; im Hochsommer sind Morgen und später Abend am besten, weil Forellen kühles Wasser bevorzugen, wie FishBase für die Regenbogenforelle festhält; im Herbst bringen Nymphe und Streamer oft die größten Fische. Innerhalb des Tages lohnt es sich, auf Schlupf und steigende Fische zu warten. Maßgeblich sind die Schonzeiten der Länder: Laut StMELF-Merkblatt ist die Bachforelle in Bayern vom 1. Oktober bis 15. März und die Äsche vom 1. Januar bis 30. April geschont; in Nordrhein-Westfalen gilt für die Bachforelle laut Landesfischereiverordnung der 20. Oktober bis 15. März, in Niedersachsen laut Binnenfischereiordnung der 15. Oktober bis 15. Februar, in Hessen laut Fischereiverordnung der 1. Oktober bis 31. März. Im Winter bleibt das Fliegenfischen auf Regenbogenforellen an manchen Forellenseen oder auf Hecht und Döbel möglich, sofern die Gewässerordnung es erlaubt. Warmes Wasser belastet Salmoniden: Gale und Kollegen (2011) zeigten, dass zurückgesetzte Fische sich in warmem Wasser schlechter erholen.

Amtliche Quellen : FishBase – Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle) ; StMELF – Merkblatt zu den fischereirechtlichen Bestimmungen in Bayern ; Landesfischereiverordnung Nordrhein-Westfalen (Fassung 03.07.2026) ; Binnenfischereiordnung Niedersachsen (LAVES) ; Hessische Fischereiverordnung (HFischV) vom 14.04.2023 ; Gale et al. 2011 – The role of temperature in the capture and release of fish (Fish and Fisheries)

Warum fliegenfischen?

Viele Angler wählen das Fliegenfischen, weil es fast gewichtslose Insektenimitationen präsentieren kann, die mit anderen Methoden kaum anzubieten sind, weil es aktives Beobachten und Lesen des Wassers verlangt und weil Fliegen meist vorn im Maul haken, was das Zurücksetzen erleichtert. Belastbare Umfragedaten zu den Motiven haben wir nicht.

Motive lassen sich nicht amtlich belegen; die folgenden Gründe leiten sich aus der Methode und aus Studien ab. Erstens die Präsentation: Weil beim Fliegenfischen die Schnur den Wurf trägt, kann man fast gewichtslose Imitationen von Insekten anbieten, genau das, was Forellen und Äschen bei einem Schlupf an der Oberfläche fressen. In solchen Situationen ist die Fliege anderen Methoden oft überlegen. Zweitens das Erlebnis: Man beobachtet Insekten, sucht steigende Fische, liest Strömungen und passt Fliege und Präsentation an; viele beschreiben das als besonders intensiv. Drittens der Fischschutz: Fliegen haken meist im Maulwinkel. Meka (2004) untersuchte in einer Catch-and-Release-Fischerei auf Regenbogenforellen Verletzungsraten und Drilldauer je nach Hakentyp und Erfahrung, und Schill (1996) fand bei Naturködern eine höhere Hakensterblichkeit, weil sie häufiger geschluckt werden. Viertens die Vielseitigkeit: Neben Forelle und Äsche fängt man mit der Fliege Saiblinge, Döbel, Barsche und mit Streamern Hechte. Nachteile sind die Lernkurve beim Werfen und ein oft höherer Aufwand für Gerät und Reisen. Einige Gewässer erlauben auf bestimmten Strecken ohnehin nur das Fliegenfischen.

Amtliche Quellen : Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM) ; Schill 1996 – Hooking Mortality of Bait-Caught Rainbow Trout (NAJFM)

Ist Fliegenfischen schwer zu lernen?

Fliegenfischen ist anfangs anspruchsvoller als Posen- oder Spinnfischen, weil das Werfen mit der Fliegenschnur eine eigene Technik ist; die Grundwürfe lassen sich aber mit Anleitung in kurzer Zeit lernen. Schwieriger ist, Fliegenwahl und natürliche Drift zu meistern. Belastbare Daten zur Lernzeit haben wir nicht.

Eine objektive Messung, wie schwer Fliegenfischen ist, gibt es in unseren Quellen nicht; die Einschätzung beruht auf der Methode selbst. Die größte Hürde ist das Werfen: Anders als beim Spinnfischen, wo ein Gewicht die Schnur mitzieht, muss beim Fliegenfischen die Schnur selbst mit Rück- und Vorschwung in Schlaufen durch die Luft geführt werden. Timing ist wichtiger als Kraft. Mit einem erfahrenen Lehrer oder in einem Kurs gelingt der Grundwurf meist schnell, weil typische Fehler sofort korrigiert werden; allein und mit ungeeignetem Gerät dauert es länger. Die zweite Hürde ist das Verständnis: welche Fliege zu welchem Insekt passt, wie man Dragging vermeidet und wie man Bisse beim Nymphenfischen erkennt. Meka (2004) zeigte in einer Studie zu einer Catch-and-Release-Fischerei auf Regenbogenforellen, dass die Erfahrung des Anglers Verletzungsraten und Drilldauer beeinflusst: Übung zahlt sich also auch für den Fisch aus. Für den Einstieg eignen sich Forellenseen oder offene Flussabschnitte ohne viel Ufervegetation, eine Schwimmschnur und robuste Fliegen. Viele Verbände, Vereine und Fédérations bieten Einführungskurse an, in Frankreich etwa die Fédération du Cher mit Initiationen zum Fliegenfischen.

Amtliche Quellen : Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM) ; Fédération de pêche du Cher – Guide 2026 (Animationen, Initiation Fliegenfischen)

Welche Rute eignet sich zum Fliegenfischen?

Die Fliegenrute wird nach der Schnurklasse gewählt, die zu Fischgröße, Fliegengröße und Wind passt: leichte Klassen für Bachforelle und Äsche, mittlere für den Allround-Einstieg, schwere für Hecht, Lachs oder große Seen. Rute, Rolle und Schnur müssen dieselbe Klasse haben; für den Anfang ist eine Schwimmschnur üblich.

Fliegenruten werden nach der Klasse der Fliegenschnur eingeteilt, die sie optimal werfen; leichte Klassen werfen kleine Fliegen fein und auf kurze Distanz, schwere Klassen tragen große Fliegen, werfen weiter und halten Wind stand. In unseren Methodendaten wird für Forelle und Äsche die Klasse 3 bis 6 genannt und für größere Fische wie Hecht oder Lachs eine stärkere Klasse; das ist eine verbreitete Empfehlung, keine amtliche Norm, und wir können sie nicht mit einer externen Quelle belegen. Kleine, zugewachsene Bäche verlangen eher kurze, leichte Ruten, große Flüsse und Seen längere und kräftigere. Zur Rute gehören eine einfache Fliegenrolle mit weicher Bremse, eine Schwimmschnur für den Einstieg, für tiefes Wasser eine Sinkschnur, sowie ein konisches Vorfach mit feiner Spitze. Wichtig ist, dass Rute und Schnur zusammenpassen, sonst lädt die Rute beim Wurf nicht richtig. Für den Fischschutz empfehlen sich Fliegen mit angedrücktem Widerhaken, ein gummierter Kescher und eine Arterienklemme; Schill und Scarpella (1997) diskutierten Vorschriften zu Haken ohne Widerhaken. Rechtlich: Bei Flugangeln ist in mehreren Bundesländern nur eine Rute erlaubt, etwa in Berlin und Sachsen.

Amtliche Quellen : Schill & Scarpella 1997 – Barbed hook restrictions in catch-and-release trout fisheries: a social issue (NAJFM) ; Landesfischereiordnung Berlin ; Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO)

Wo kann man Fliegenfischen lernen?

Fliegenfischen lernt man am besten in Kursen von Anglervereinen, Landesfischereiverbänden, Fliegenfischerschulen oder bei geprüften Guides, die Wurftechnik direkt am Wasser korrigieren. Auch Fédérations in Frankreich bieten Einführungen an, etwa die Fédération du Cher. Eine vollständige Kursliste können wir nicht belegen.

Eine zentrale, amtliche Liste von Fliegenfischerkursen gibt es unseres Wissens nicht; bewährte Wege sind aber klar. Erstens Anglervereine und Landesfischereiverbände, die neben den Vorbereitungskursen zur Fischereiprüfung oft Wurfkurse und Gewässertage anbieten. Zweitens spezialisierte Fliegenfischerschulen und Guides, die Einzelunterricht oder Kleingruppenkurse am Wasser geben; beim Werfen hilft direkte Korrektur mehr als jedes Video. Drittens Forellenseen und Angelzentren, die Schnupperkurse mit Leihgerät veranstalten. In Frankreich bieten die Fédérations départementales Kurse und Animationen an; die Fédération du Cher nennt in ihrem Guide 2026 Initiationen zum Fliegen- und Kunstköderfischen für ein bis drei Personen sowie mehrtägige Stages in den Ferien. Für Deutschland gilt: Um selbstständig zu angeln, brauchen Sie in fast allen Ländern einen Fischereischein mit Prüfung; Niedersachsen ist laut den niedersächsischen Landesregeln das einzige Land ohne gesetzliche Fischereischeinpflicht für Binnengewässer, und Brandenburg erlaubt Friedfischangeln ohne Schein. Kurse unter Aufsicht sind teils ohne Schein möglich, etwa an bewirtschafteten Anlagen in Sachsen. Meka (2004) zeigte, dass Erfahrung Verletzungsraten und Drilldauer bei Forellen beeinflusst.

Amtliche Quellen : Fédération de pêche du Cher – Guide 2026 (Animationen, Initiation Fliegenfischen) ; Binnenfischereiordnung Niedersachsen (LAVES) ; Fischereiordnung des Landes Brandenburg (BbgFischO) ; Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO) ; Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM)

Ist Fliegenfischen erlaubt?

Ja, Fliegenfischen ist eine erlaubte Angelmethode, für die dieselben Voraussetzungen gelten wie für andere Methoden: Fischereischein, Erlaubnisschein des Gewässers und Einhaltung von Schonzeiten und Mindestmaßen. In mehreren Bundesländern darf man mit der Flugangel nur eine Rute gleichzeitig benutzen, etwa in Berlin und Sachsen.

Fliegenfischen ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich eine normale, zugelassene Angelmethode. Voraussetzungen sind wie bei jedem Angeln ein gültiger Fischereischein, soweit das Land ihn verlangt, und die Erlaubnis des Fischereirechtsinhabers, also Tages-, Wochen- oder Jahreskarte des Vereins oder Pächters. Einige Länder regeln die Flugangel ausdrücklich: Laut Landesfischereiordnung Berlin und Sächsischer Fischereiverordnung darf beim Spinn- oder Flugangeln nur eine Rute benutzt werden; in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen gilt dasselbe laut den jeweiligen Landesregeln. Außerdem gelten die Schonzeiten und Mindestmaße der Zielfische, etwa für die Bachforelle in Bayern laut StMELF-Merkblatt eine Schonzeit vom 1. Oktober bis 15. März. Während der Raubfischschonzeit können auch Streamer als Raubfischköder gelten; in Sachsen ist das Angeln mit zum Raubfischfang geeigneten Ködern vom 1. Februar bis 30. April verboten. Viele Gewässer haben reine Fliegenstrecken, auf denen andere Methoden verboten sind, oder schreiben Haken ohne Widerhaken vor. Umgekehrt kann eine Gewässerordnung das Fliegenfischen an bestimmten Strecken ausschließen, etwa an Karpfenteichen. Prüfen Sie immer die Bedingungen Ihres Erlaubnisscheins.

Amtliche Quellen : Landesfischereiordnung Berlin ; Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO) ; Fischereiordnung des Landes Brandenburg (BbgFischO) ; Fischereiordnung des Landes Sachsen-Anhalt (FischO LSA) ; Thüringer Fischereiausführungsverordnung (ThürFischAVO) ; StMELF – Merkblatt zu den fischereirechtlichen Bestimmungen in Bayern

Warum heißt es Fliegenfischen?

Es heißt Fliegenfischen, weil der Köder, die künstliche Fliege, ursprünglich Insekten wie Eintags-, Köcher- und Steinfliegen nachahmt, die Forellen und Äschen an der Oberfläche fressen. Heute nennt man auch Nymphen und Streamer so, obwohl sie Larven und kleine Fische imitieren. Eine Quelle zur Wortgeschichte haben wir nicht.

Der Name leitet sich vom Köder ab: Die künstliche Fliege ist ein kleiner, meist aus Federn, Haaren und Fäden gebundener Haken, der ein Insekt imitiert. Ursprünglich ahmte sie vor allem fliegende, erwachsene Insekten nach, die ins Wasser fallen oder an der Oberfläche schlüpfen, etwa Eintagsfliegen, Köcherfliegen, Steinfliegen oder Mücken, und die von Forellen und Äschen gefressen werden. Im Englischen heißt die Methode entsprechend fly fishing, im Französischen pêche à la mouche. Mit der Zeit wurde der Begriff Fliege auf alle Köder dieser Methode ausgeweitet: Nymphen imitieren Insektenlarven unter Wasser, Emerger schlüpfende Insekten, Streamer kleine Fische und Krebse, manche Muster sogar Mäuse oder Frösche. Gemeinsam ist ihnen, dass sie fast nichts wiegen und mit der schweren Fliegenschnur geworfen werden. FishBase beschreibt für die Regenbogenforelle eine Nahrung aus Wasser- und Landwirbellosen sowie kleinen Fischen, was erklärt, warum Insekten- und Fischimitationen gleichermaßen fangen. Eine sprachhistorische Quelle zur Entstehung des Wortes Fliegenfischen konnten wir nicht verifizieren; die Erklärung stützt sich auf die Funktion des Köders.

Amtliche Quellen : FishBase – Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle)

Ist Fliegenfischen Raubfischangeln?

Nicht grundsätzlich: Fliegenfischen ist eine Methode, keine Fischgruppe. Forelle, Äsche und Hecht sind Räuber, aber man fängt mit der Fliege auch Friedfische wie Döbel oder Rotfeder. Rechtlich kann ein Streamer während der Raubfischschonzeit als Raubfischköder gelten, etwa in Sachsen vom 1. Februar bis 30. April.

Fliegenfischen beschreibt die Wurf- und Ködertechnik, nicht die Zielfische. Die klassischen Zielfische Forelle und Äsche fressen laut FishBase Wirbellose und, bei der Forelle, auch kleine Fische; Hechte und Barsche lassen sich mit großen Streamern befischen, Friedfische wie Döbel, Rotfeder oder Rotauge mit kleinen Trockenfliegen und Nymphen. Rechtlich zählt oft, ob der verwendete Köder zum Fang von Raubfischen geeignet ist. Die Sächsische Fischereiverordnung verbietet vom 1. Februar bis 30. April das Fischen mit einem Köder, der zum Fang von Raubfischen geeignet ist; ein Streamer, der einen Beutefisch imitiert, dürfte darunter fallen, eine kleine Trockenfliege eher nicht, doch die Auslegung liegt bei Behörde und Fischereirechtsinhaber, und wir können sie nicht allgemein belegen. In Berlin gelten vom 1. Januar bis 30. April Beschränkungen für Raubfischköder, wozu laut Landesfischereiordnung Kunstköder über 2 cm zählen. Außerdem stellen einige Länder Spinn- und Flugangel gleich: In Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist bei beiden nur eine Rute erlaubt. Klären Sie im Zweifel mit dem Erlaubnisschein, welche Fliegen in der Schonzeit zulässig sind.

Amtliche Quellen : FishBase – Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle) ; Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO) ; Landesfischereiordnung Berlin ; Fischereiordnung des Landes Brandenburg (BbgFischO) ; Fischereiordnung des Landes Sachsen-Anhalt (FischO LSA) ; Thüringer Fischereiausführungsverordnung (ThürFischAVO)

Wann wurde das Fliegenfischen erfunden?

Einen belegten Erfindungszeitpunkt können wir nicht nennen: In unseren geprüften Quellen findet sich keine verlässliche Datierung. Fliegenfischen ist eine alte Methode, die sich über Jahrhunderte entwickelt hat; oft genannte frühe Erwähnungen aus der Antike und aus dem Spätmittelalter konnten wir nicht an einer Primärquelle überprüfen.

Nach unserer Recherche gibt es in den hier zugelassenen Quellen, also bei Fischereibehörden, Verbänden und in den von uns geprüften wissenschaftlichen Arbeiten, keine belastbare Datierung für die Entstehung des Fliegenfischens. In populären Darstellungen werden häufig eine Beschreibung aus der römischen Kaiserzeit und ein englisches Traktat aus dem späten 15. Jahrhundert als frühe Belege genannt. Wir konnten diese Angaben nicht an einer Primärquelle oder einer historischen Fachquelle verifizieren und geben deshalb kein Jahr an. Sicher ist, dass sich die Methode über lange Zeit entwickelt hat: von der einfachen Rute mit fester Schnur und natürlichen oder nachgeahmten Insekten zu modernen Ruten, Rollen und beschichteten Fliegenschnüren. Heute umfasst das Fliegenfischen Trockenfliege, Nymphe, Streamer und Techniken wie das Nymphenfischen mit kurzer Schnur. Auch die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Methode ist jung: Studien wie Meka (2004) zu Verletzungen bei Catch-and-Release-Regenbogenforellen oder Schill und Scarpella (1997) zu Vorschriften über Haken ohne Widerhaken untersuchen die Auswirkungen auf die Fische. Wer die Geschichte vertiefen will, findet sie in historischen Werken der Angelliteratur und in Angelmuseen.

Amtliche Quellen : Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM) ; Schill & Scarpella 1997 – Barbed hook restrictions in catch-and-release trout fisheries: a social issue (NAJFM)

Warum gilt Fliegenfischen als schonende Angelmethode?

Fliegenfischen gilt als schonend, weil Fliegen meist vorn im Maulwinkel haken statt geschluckt zu werden, weil oft Einzelhaken ohne Widerhaken verwendet werden und weil der Fisch schnell gelöst werden kann. Studien zeigen, dass Naturköder häufiger tief sitzen und die Sterblichkeit erhöhen. Ob es die schonendste Methode ist, hängt vom Umgang ab.

Der wichtigste Faktor für das Überleben eines zurückgesetzten Fisches ist die Hakenposition. Naturköder werden häufiger geschluckt: Schill (1996) fand bei mit Naturköder gefangenen Regenbogenforellen eine höhere Hakensterblichkeit als bei Kunstködern, und DuBois und Kuklinski (2004) verglichen Sterblichkeit und Verletzungen bei wilden Bachforellen, die mit Naturköder gefangen wurden. Fliegen dagegen haken meist im Maulwinkel, weil der Fisch die Fliege nur kurz nimmt und der Angler sofort anschlägt. Meka (2004) untersuchte in einer Catch-and-Release-Fischerei auf Regenbogenforellen, wie Hakentyp, Erfahrung und Fischgröße Verletzungsraten und Drilldauer beeinflussen. Hinzu kommen oft Einzelhaken mit angedrücktem Widerhaken; Schill und Scarpella (1997) kamen allerdings zu dem Schluss, dass Vorschriften zu Haken ohne Widerhaken vor allem eine soziale Frage sind, weil ihr biologischer Effekt gering ist. Schonend wird Fliegenfischen erst durch den Umgang: kurzer Drill mit passendem Gerät, Abhaken im Wasser, gummierter Kescher und kurze Luftzeit. Gale und Kollegen (2011) zeigten, dass warme Wassertemperaturen die Erholung verschlechtern. Die Aussage, Fliegenfischen sei die schonendste Methode überhaupt, ist deshalb eine Vereinfachung.

Amtliche Quellen : Schill 1996 – Hooking Mortality of Bait-Caught Rainbow Trout (NAJFM) ; DuBois & Kuklinski 2004 – Hook type and wild stream trout caught by active bait fishing (NAJFM) ; Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM) ; Schill & Scarpella 1997 – Barbed hook restrictions in catch-and-release trout fisheries: a social issue (NAJFM) ; Gale et al. 2011 – The role of temperature in the capture and release of fish (Fish and Fisheries)

Was ist der Unterschied zwischen Fliegenfischen und Angeln?

Fliegenfischen ist eine Form des Angelns, kein Gegensatz dazu. Der Unterschied zu anderen Methoden liegt im Werfen: Beim Fliegenfischen trägt die schwere Fliegenschnur den Wurf und die fast gewichtslose Fliege, bei Spinn-, Posen- oder Grundangeln zieht ein Gewicht, der Köder oder ein Blei, die dünne Schnur hinaus.

Rechtlich und praktisch ist Fliegenfischen Angeln mit der Handangel; es gelten dieselben Voraussetzungen wie Fischereischein, Erlaubnisschein, Schonzeiten und Mindestmaße. Mehrere Länder nennen die Flugangel ausdrücklich in ihren Regeln: Laut Landesfischereiordnung Berlin und Sächsischer Fischereiverordnung darf beim Spinn- oder Flugangeln nur eine Rute benutzt werden. Der technische Unterschied liegt im Wurfprinzip. Beim Spinnfischen, Posenangeln oder Grundangeln bringt ein Gewicht am Schnurende die Montage auf Weite, und die Schnur ist dünn und leicht. Beim Fliegenfischen ist die Fliegenschnur dick und schwer; sie wird mit Rück- und Vorschwung in einer Schlaufe geworfen und zieht das dünne Vorfach mit der Fliege hinterher. Dadurch lassen sich Köder anbieten, die fast nichts wiegen, vor allem Imitationen von Insekten, aber auch Streamer, die kleine Fische nachahmen. Unterschiede gibt es auch beim Gerät: Fliegenrute und Fliegenrolle werden nach Schnurklassen gewählt, und die Rolle dient eher als Schnurspeicher. Beim Fischschutz haken Fliegen meist im Maulwinkel; Meka (2004) untersuchte Verletzungen bei Regenbogenforellen im Catch-and-Release-Fischen, Schill (1996) fand bei Naturködern eine höhere Hakensterblichkeit.

Amtliche Quellen : Landesfischereiordnung Berlin ; Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO) ; Meka 2004 – Hook Type, Angler Experience and Fish Size in a catch-and-release rainbow trout fishery (NAJFM) ; Schill 1996 – Hooking Mortality of Bait-Caught Rainbow Trout (NAJFM)

Was ist ein Streamer beim Fliegenfischen?

Ein Streamer ist eine meist größere, lang gebundene Fliege, die einen kleinen Beutefisch, einen Egel oder einen Krebs imitiert und aktiv unter Wasser eingezogen wird. Man fischt ihn auf räuberische Forellen, Saiblinge, Barsche und mit großen Mustern auf Hechte, oft mit Sinkschnur in tieferem Wasser.

Anders als Trockenfliegen oder Nymphen, die Insekten imitieren und meist mit der Strömung treiben, soll ein Streamer Beute nachahmen, die schwimmt und flüchtet: kleine Fische, Brut, Egel oder Krebse. Er ist meist länger gebunden, mit Federn, Fell oder Kunstfasern, die im Wasser pulsieren, und oft beschwert. Geführt wird er aktiv, durch Einstreifen der Schnur in kurzen oder langen Zügen, mit Pausen, quer oder stromab durch die Strömung oder im Stillwasser über Kanten und Kraut. Mit einer Sinkschnur erreicht man tiefere Wasserschichten. Streamer fangen besonders große, räuberische Fische: FishBase beschreibt, dass die Regenbogenforelle neben Wirbellosen auch kleine Fische frisst, und viele große Bachforellen, Saiblinge und Barsche sind Fischfresser. Große Hechtstreamer werden mit kräftigerem Gerät und einem bissfesten Vorfach gefischt. Rechtlich wichtig: Ein Streamer kann als Raubfischköder gelten. In Sachsen ist laut Fischereiverordnung das Fischen mit einem zum Raubfischfang geeigneten Köder vom 1. Februar bis 30. April verboten, und in anderen Ländern und Gewässerordnungen gelten während der Raubfischschonzeit ähnliche Beschränkungen. Wer zurücksetzen will, drückt den Widerhaken an.

Amtliche Quellen : FishBase – Oncorhynchus mykiss (Regenbogenforelle) ; Sächsische Fischereiverordnung (SächsFischVO)

Zitierte Studien

  1. Meka (2004) The Influence of Hook Type, Angler Experience, and Fish Size on Injury Rates and the Duration of Capture in an Alaskan Catch-and-Release Rainbow Trout Fishery North American Journal of Fisheries Management doi:10.1577/m03-108.1
    Untersucht Einfluss von Hakentyp, Anglererfahrung und Fischgröße auf Verletzungen und Drilldauer in einer Catch-and-Release-Fischerei in Alaska.
  2. Schill & Scarpella (1997) Barbed Hook Restrictions in Catch-and-Release Trout Fisheries: A Social Issue North American Journal of Fisheries Management doi:10.1577/1548-8675(1997)017<0873:bhrica>2.3.co;2
    Analysiert Schonhaken-Vorschriften in Catch-and-Release-Forellengewässern: vor allem eine soziale Frage.
  3. Ferguson & Tufts (1992) Physiological Effects of Brief Air Exposure in Exhaustively Exercised Rainbow Trout (Oncorhynchus mykiss): Implications for "Catch and Release" Fisheries Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences doi:10.1139/f92-129
    Zeigt die Wirkung kurzer Luftexposition bei erschöpften Forellen: Grundlage für das Abhaken im Wasser.